Sieht zwar etwas wild aus, aber das kann man ja tapezieren. An der Funktion ändert das aber nichts. Ich habe noch einen kleinen Sicherungskasten mit FI und LS (mit wenig Ampere) dazwischen geschaltet, die Dachhalterungen montiert und doppelt und dreifach geerdet. Und natürlich werden alle Erdungspunkte miteinander verbunden, der Potentialausgleich sollte also perfekt sein. Morgen kommen angeblich unsere Module an, ich bin schon gespannt. Wenn ja, brauche ich ungefähr 2-3 Stunden, dann ist das erste Balkonkraftwerk online!
27 Grad, leichter Wind, ein paar malerische Wölkchen, es ist wirklich ein toller Tag! Ich habe zwar eben schon eine Stunde lang in der prallen Sonne gearbeitet, was nicht ganz so toll war, aber der Unimog brauchte eine neue Ladefläche, weil am Freitag die Palette mit den Solarpanels ankommt, und die wiegt wohl so um die 900kg. Jetzt ist alles bereit, und ich kann dann die Panels von Montageort zu Montageort fahren und habe die Panels dann schon in rund 2m Höhe, die Montage wird also dadurch deutlich einfacher. Ausser den Solarkabeln ist mittlerweile auch alles eingetroffen. Aber da heute Sonntag ist, fahren wir gleich zur Pizzeria nach Cedros. Guten Appetit!
Und zwar in ziemlich genau dieser Form. Tatsächlich passen sogar 4 Leute da rein, und auch der Kofferraum ist gar nicht so übel. In Kürze wird also nicht nur unser Haus von der Sonne gefüttert, sondern auch unser Auto. Mit einer Reichweite von 140km kommt man auf einer Insel wunderbar klar, da braucht man nur alle paar Tage mal ans Ladegerät. Natürlich werden wir damit unsere Welt nicht retten können, dafür dürfte es wohl längst zu spät sein, und die Investition wird sich innerhalb unserer Lebenserwartung nicht finanziell rentieren, aber das ist uns egal. Der Weg ist ganz einfach der bessere (obwohl Wasserstoff meiner Meinung nach die deutlich bessere Lösung wäre), und wir haben glücklicherweise die Möglichkeiten dazu!
Heute morgen haben wir im Carport einige Pakete gefunden. Unter anderem waren die 3 Microinverter für die Balkonkraftwerke dabei. Und zwar die, die auch funktionieren, in diesem Fall haben wir uns für Hoymiles entschieden, die haben in Tests immer recht gut abgeschnitten. Der erste ist bereits montiert und wartet auf die Solarpanels, die ich in rund 2 Wochen erwarte. Der zweite Satz Batterien ist ebenfalls auf dem Weg, dann kommen wir auf eine Nettokapazität von 10 KWh. Ich vermute, das wird reichen, auch im Winter. Und da wir rund 7300W maximal mit den Panels erzeugen können, müssten wir die Batterien auch in der dunkleren Jahreszeit voll bekommen. Aber genau weiss man es natürlich erst hinterher…….
Wir haben jetzt das erste mal in all den Jahren die Situation, dass wir unsere Klimaanlagen nicht nur für wenige Stunden nutzen mussten, sondern fast rund um die Uhr. Wie man an unserer Wetterstation sieht, wird für aussen 93% Luftfeuchtigkeit angezeigt. Und das ist sogar noch untertrieben, auf der Seite von Horta werden volle 100% angegeben. Auch wenn es tagsüber nur 26 Grad sind und die Sonne nur sporadisch scheint ist das nahezu unerträglich. Unsere Türen und Fenster sind übrigens von aussen beschlagen…… Gut, dass bald die Solarpanels da sind!
Heute habe ich mal während unseres Morgenspaziergangs ein paar Fotos geschossen. Es ist alles in relativer Nähe zu unserem Haus, und dieser Weg hat den Vorteil, morgens relativ viel Schatten zu bieten. Die Temperaturen sind zwar ganz ok, 24 Grad tagsüber und 21 nachts, aber die Sonne hat es in sich. Da es relativ viel geregnet hat, ist hier alles richtig fett saftig und grün. Tagsüber ist es im klimatisierten Haus deutlich angenehmer. Das führt dann nahtlos zu Punkt 2, den Solarpanels. Ich habe in den letzten Tagen alles bestellt, was ich benötige, um unser Haus autark zu machen. Dazu zählt auch eine ganze Palette, also 36 Stück, Solarpanels mit je 410 Watt Spitzenleistung. Wir könnten damit also fast 15 Kilowatt Strom (Leistung) erzeugen. Allerdings werden wir nur 22 von den Panels für uns selbst verwenden, somit stehen noch 14 Panels für Interessenten zur Verfügung, und das zu einem Preis, den man hier in Portugal nicht bekommt. In Folge können wir in rund 4 Wochen tatsächlich die Klimaanlagen laufen lassen, ohne in irgendeiner Weise über die Stromrechnung nachdenken zu müssen. Geile Nummer! Und ein E-Auto steht auch bald vor der Tür!
Bis Anfang Oktober hat der Campingplatz in Varadouro wieder geöffnet. Und man sitzt da wirklich toll. Eine wunderschöne Terrasse unter Pinien mit Blick auf den Atlantik, schwer zu toppen. Und ein Wasserglas voll gekühltem Rotwein kostet gerade mal 80 Cent. Das kann einem doch durchaus ein Lächeln ins Gesicht zaubern!
Viel zu berichten gibt es im Moment nicht, aber auch bei einem Spaziergang am frühen Morgen und anschließendem Frühstück mit Gästen können schöne Fotos entstehen. Es ist schön, windstill und es sollen 22 Grad werden, für uns eine sehr angenehme Temperatur. Das Meer hat auch so 22-23 Grad, wir sind zufrieden und sehr froh darüber, dass wir nicht, wie gerade die armen Menschen in Deutschland, quasi die Tage im Haus verbringen müssen. Der Klimawandel schreitet voran leider!
Gestern waren wir mal wieder mit dem TUBIS I (früher TSUBIS I, aber es gehen immer mehr Buchstaben verloren) in Varadouro zum Zwecke der Vernichtung geistiger Getränke, und als wir wieder zu Hause vorfuhren, leckte das Schätzchen ganz ordentlich Öl. Natürlich kommt einem da der Gedanke: das kann nicht gut sein. Also habe ich heute morgen die Versicherung angerufen und gesagt, sie sollen bitte dafür sorgen, dass der Wagen in die Werkstatt gebracht wird. Das kostet hier auch nichts, ist in der KFZ-Versicherung includiert. Was soll man sagen, eine Stunde später war der Wagen auf dem Weg zur Werkstatt. Läuft! (Die Fotos stammen von unseren Überwachungskameras, ich habe natürlich nicht daran gedacht, selbst mal Fotos zu machen.)
Für uns war es tatsächlich das erste mal in all den Jahren, dass wir an dieser Festivität teilgenommen haben. Und es war absolut großartig! Die Dekoration der Stadt war der Hammer, alle Leute sollten in weiß kommen und dann wurde der gesamte Bereich mit Schwarzlicht angestrahlt. Dazu viele Büdchen, angenehmes Klima, etliche Bühnen mit den unterschiedlichsten Bands, Wahnsinn!