Mein Freund Jean-Pierre hat fast ganz alleine den Motor eingebaut, und dazu die neue Wellendichtung, den neuen Wassereinlass für die Motorkühlung und, und, und….. In den nächsten Tagen installieren wir dann noch den neuen Auspuff, außerdem einen Wasserabscheider/Dieselfilter, und einen neuen Wasserfilter. Mit etwas Glück kommt Forty8 nächste Woche wieder zurück ins Wasser, dann kann die Segelsaison beginnen!
Heute war endlich Krantermin. Wir haben lange warten müssen, weil die Marina nicht genug Stützen hatte. Und somit konnte auch der neue Motor noch nicht eingebaut werden, weil zuerst die Propellerwellendichtung neu muss….. Aber jetzt geht es rund, in 2 Wochen ist Forty8 hoffentlich wieder im Wasser, mit neuem Antifouling und neuem Motor!
Meine Herzdame liebt es, Events zu veranstalten, und jetzt war es mal wieder soweit. Es gibt bei so etwas immer viel vorzubereiten, einerseits das Krimi, andererseits das Dinner. Und natürlich sollte auch das Ambiente stimmen. Am Wetter, sprich an der Hitze, konnten wir nicht viel ändern, aber der Rest hat ganz gut gepasst. Und alle hatten ihren Spaß, und nur darum geht es!
Anfang des Jahres war er ja bereits durch den TÜV gekommen, und da die Optik nur mittelmäßig war und es schon einige Roststellen gab, haben wir uns entschlossen, auch die Karosserie überholen und neu lackieren zu lassen. Jetzt sieht das Wägelchen super aus, mal schauen, wie die Nachfrage sein wird. Eine Kleinigkeit ist noch zu tun, er läuft nur mit Choke gut, mit anderen Worten, er zieht irgendwo Falschluft. Ich bin aber schon dran, hoffentlich ist das Problem morgen Vergangenheit!
Da meine Herzdame gerade 2 Wochen in Deutschland verbracht hat bei bis zu 40 Grad (und in der Scheisshitze fast verreckt ist) hier mal eine Anregung, wie man sein Zuhause in diesen extremen Phasen, die dank des Klimawandels zweifellos häufiger werden, bewohnbar erhalten kann. Natürlich wäre die erste Wahl, einfach eine Split-Klimaanlage installieren zu lassen, so wie wir es hier auf Faial gemacht haben, aber was hier im Supermarkt für wenig Geld zu haben ist, ist in Deutschland seltsamerweise erheblich teurer, von der Installation ganz zu schweigen. Und das wäre vermutlich auch keine Option für die Menschen, die zur Miete wohnen, da Eingriffe in die Bausubstanz nötig wären. Es gibt aber seit kurzem interessante Alternativen! Die Monoblock Klimaanlagen werden von vielen Menschen nicht so geschätzt, weil ein dicker Schlauch, üblicherweise rund 16 cm Durchmesser, aus dem Haus herausgeführt werden muss. Also aus einem Fenster, das dann gegen die Außenwelt abgedichtet werden muss. Das nächste Problem ist, dass diese Geräte durch diesen Schlauch die Wärme aus dem Haus blasen, und dabei Unterdruck im Haus erzeugen, und wenn die dadurch ins Haus gesaugte Luft genauso warm ist oder wärmer als die Temperatur innen, sinkt die Effizienz der Anlage stark. Aber: Und das habe ich eben erst gefunden und finde es eine super Idee für alle, die die Bausubstanz nicht angreifen wollen. Siehe oben gibt es nun Geräte, die Innen- und Außeneinheit haben aber keinerlei Installationsaufwand erfordern! Und sie arbeiten mit der gleichen Effizienz wie die Split-Anlagen, also über den Daumen 6 zu 1! Also man steckt 1 Kilowatt rein und bekommt 6 Kilowatt an Heiz- oder Kühlleistung raus! Das ist doch wohl großartig! Natürlich geht trotzdem ein kleiner Schlauch durchs Fenster nach draußen, vielleicht so um die 4-5 cm Durchmesser, und natürlich muss das Fenster abgedichtet werden, aber die Leistung dieser Anlagen ist signifikant höher, also wer das schwitzen leid ist, schaut euch diese neuen Anlagen einfach mal an!
Jetzt habe ich doch tatsächlich nach langer Zeit mal wieder an einer Regatta teilgenommen. Aber nicht mit Forty8, sondern als Crew auf dem Boot von meinem Freund Jean Pierre. Wir waren zu dritt, ein Belgier, ein Portugiese und ein Deutscher, und wir hatten viel Spaß! Es war zwar so gut wie kein Wind, so dass wir irgendwann die Faxen dicke hatten und per Motor in den Hafen fuhren, aber das war für uns völlig in Ordnung!
Meine Herzdame konnte leider nicht mit dabei sein, weil sie noch in D ist, aber mit unseren Gästen W und R waren wir heute auf der Grillparty der Zugewanderten, und es war wie immer sehr nett! Man bringt etwas für sich selbst mit, und etwas für die Gemeinschaft. Das gilt sowohl für Nahrungsmittel als auch für Getränke. Somit hatten wir wieder eine großartige Auswahl, und garantiert musste niemand hungrig nach Hause gehen. Und definitiv auch nicht nüchtern… P.S.: das bunte Huhn ist nicht auf dem Grill gelandet.
Die Situation ist nach wie vor unverändert, ich habe keine Arbeiter. Also muss der Dicke selbst ran, im Moment unterstützt von Großcousin Wolfgang. Da unsere zu bebauende Fläche von einer Seite zur anderen einen Höhenunterschied von 50cm hat, baue ich erst mal ein Streifenfundament, das dieses Problem beseitigen soll. Dann kann ich innen und außen Material auffüllen, und irgendwann ist die Fläche grade. Danach wird das verschalen sehr viel einfacher sein, und dann lasse ich einfach Transportbeton kommen, und am Besten nicht zu wenig…
Für Wanderer ist sicherlich der Rother Wanderführer die erste Wahl, und dessen Autor, Roman Martin, ist gerade auf seiner jährlichen Aktualisierungstour und momentan auf Faial. Wir kennen uns schon ein paar Jahre, folglich haben wir uns heute auf einen Schlummofix in Porto Pim getroffen und uns nett unterhalten und auch fachliche Informationen ausgetauscht. Und als zusätzliches Goodie hat mir Roman seine neueste Ausgabe geschenkt! Ich selbst hatte leider kein Exemplar von meinem Buch dabei, um mich zu revanchieren, aber der Dank kommt von Herzen! Und vergesst die Überschrift, unsere Bücher richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, aber ich konnte es mir igendwie nicht verkneifen. Liebe Grüße an Roman und bis zum nächsten Jahr!